Die Protagonisten

…ist der Oberboss aller Magier. In den ehrwürdigen Hallen des „Ursprungs der magischen Quellen“ übergibt er die Unterlagen an den Kurier, der diese dann zur jährlichen Magischen Konferenz bringen soll.

Doch dieses Jahr läuft alles anders. Die Anweisung, die Jasmati dem Kurier gibt, stellt ihn vor nahezu unlösbare Probleme.

Doch wieso bringt Jasmati die Magische Konferenz in Gefahr?

…ist kein Magier, aber bestens in den magischen Zirkeln vernetzt. Daher besitzt er die zweitgrößte Bibliotheke magischer Bücher – die er alle studiert hat. 

Er ahnt, dass sich gerade eine Katastrophe anbahnt. Da er nun mal derjenige ist, der er ist, macht er sich mit der sprechenden Diffenbachia auf den Weg, um das Schlimmste zu verhindern.

Doch kann er das Unvermeidliche noch rechtzeitig abwenden?

…ist keine „Pflanze“, sondern ein „Pflanzerich“. Durch ein vormaliges Dimensions-Problem war er zum Blonden gekommen und begleitet ihn seither – besser gesagt: lässt sich von ihm herumtragen.

„Der“ Dieffenbacha liebt keltische Jam-Sessions und plaudert gern – und viel. Da wundert es nicht, dass er beste Beziehungen zu Fauna und Flora unterhält.

Welche Rose wird seine Blätter wohl als nächstes zum Wackeln bringen?

…macht seinem Namen alle Ehre. Er ist ein Gnom – aber auch irgendwie nicht. Er ist ein Kobold – aber auch irgendwie nicht. Er ist definitiv kein Zwerg – oder vielleicht doch?

Er ist kein Leprechaun – aber er liebt das Geld. Seine Absicht liegt daher auf der Hand:

Wie kann ich aus der unvermeidlichen Katastrophe den meisten Profit ziehen?

…sind dem Undefinierbaren zu Diensten. Auch wenn ihr plumpes Benehmen und die fehlende Feinmotorik definitiv einen anderen Eindruck vermitteln.

Aber wenn die beiden zusammen stehen, sind sie schnell wie der Wind. Die wichtigste Frage dabei ist allerdings nicht, wann es die nächste Mahlzeit gibt. Die wichtigtse Frage lautet:

Welche Schönheit wird die selbstgemachten Blumensträuße zu schätzen wissen?

…wurde dieses Jahr zum Kurier bestimmt, um die Unterlagen des großen Jasmati zur Magischen Konferenz zu bringen. Doch plötzlich muss er sich mit ganz profanen Fragen beschäftigen:

Wie komme ich von A nach B, wenn ich nicht zaubern darf? Wie bezahle ich denjenigen, der mich von A nach B bringt, wenn ich kein gültiges Zahlungsmittel habe?

Wie komme ich pünktlich zur Konferenz, wenn derjenige, der mich von A nach B bringt – und den ich nicht bezahlen kann – nicht über Wasser fahren kann?

…träumt von einem eigenen Limousinenservice mit schicken Wagen der Oberklasse. Da könnte man sich seine Gäste aussuchen.

Aber derzeit fährt er Taxi und muss fahren, wer gerade verfügbar ist: Einen übelgelaunter Magier, der nicht zaubern kann, nur in Rätseln spricht und keine Ahnung von moderner Logistik hat.

Der übliche Verkehr an einem Freitag Nachmittag hilft nicht wirklich, die Stimmung zu verbessern.

Wie kann er diesen nervigen Fahrgast nur loswerden?

…träumt von einem netten Abend mit ihrem Mann. Wobei die Nacht definitiv mit eingeplant ist.

Dass sie stattdessen den 10. Magier des neunten Zirkels kennenlernt – und das gleich zwei Mal –  weiss sie ja noch nicht. Daher hat die Dame zur Einstimmung auf den Abend schonmal ihr verführerisches Neglige übergezogen.

Wer weiß schon, wann die Kinder wieder mal aus dem Haus sind?

…hat einen Faible für kitschige Altare. Das ist ein offenes Geheimnis. Schlimmer ist das „geheime“ Geheimnis.

Vor allem dann, wenn es sich während der Magischen Konferenz rächt, bei der alle anderen Magier des neunten Zirkels anwesend sind. Peinlich…

Mit welchen drakonischen Maßnahmen werden diese auf seine Verfehlung reagieren?

…sind erfahrene, weise Männer. Die Elite der Magierschaft.

Mal davon abgesehen, dass dem einen schon bei der Erwähnung von italienischen Essen schlecht wird, ein anderer sich erpressen lässt und der dritte keine Ahnung von Handies hat.

Ist ja eigentlich auch egal, denn Magier sind schließlich unsterblich. Oder etwa nicht…?

…riechen es, wenn der Odem des Todes in der Luft liegt. Daher sind bei dieser Magischen Konferenz wesentlich mehr von ihnen anwesend als sonst.

Wissen sie etwas, was die Magier nicht wissen?  Und wenn „ja“: Was???

…sind ganz friedliche Händler – eigentlich…  Aber irgendwann läuft auch das Fass des friedlichsten Händlers über.

Da müssen eindeutige und weitreichende Forderungen gegenüber den Magiern durchgesetzt werden.

Ist es wirklich überzogen, ein einheitlichen Ausbildungssystem für Nachwuchs-Revoluzzer zu verlangen – für einen Wochenend-Aufstand?

…mit ihren farbigen Tigern sind ebensowenig über die Verschiebung der Eröffnungsgala amüsiert, wie die Händler und alle anderen Akrobaten.

Darunter der russische Gospelchor, der ja schließlich die weite Reise gemacht hat, um seine Kunst darzubieten.

Kann vielleicht eine ordentliche Mahlzeit die Gemüter beruhigen und die Wartezeit verkürzen?

…ist kein Magier. Aber seine italienische Seele zaubert aus einer einfachen Lasagne einen wahren Gaumenschmauss.

Allerdings war nicht geplant, dass dem ein oder anderen nach dem Essen übel wird. Ausgerechnet jetzt, wo er endlich einen Großevent beliefern kann.

Kann sein Nudelgericht unter diesen Umständen überhaupt die Liebe retten?

…ist natürlich hin und weg von dem Blonden. Ein  Klischee muss es schließlich geben. Fehlende Verehrer waren nie das Problem der schwarzhaarigen Augenweide mit dem betörenden Blick. Eher das Gegenteil. Zugegeben, das ist mehr als nur ein  Klischee.

Ist aber auch egal, denn im Moment geht der vielversprechenden Nachwuchshexe etwas ganz anderes durch den schönen Kopf:

Wie komme ich in die große Arena, wenn nur Männer zugelassen sind?

…ist die Anführerin der Damen, welche sich in der kleinen Arena treffen, während die Männer in der großen Arena die wirklich wichtigen Dinge besprechen.

Dass ihre Freundin Samja dieses Jahr etwas hippelig ist, macht ihr etwas Sorgen. Aber was sie wirklich beschäftigt ist:

Wie oft muss sie dem Jüngling in ihrer Unterkunft noch die Bratpfanne überziehen?

…ist der Ehemann von Tilda und bildet den idealen – vor allem ruhigeren – Gegenpol zu ihr. Aber auch er fragt sich:

Was will dieser nervige, krakeelende Typ von meiner Frau?

…führt eine Familientradition fort, die schon seit Hunderten von Jahren besteht: Er bewahrt den Schlüssel der Rückkehr.

Seine Aufgabe ist es, diesen zur richtigen Zeit am richtigen Ort der richtigen Person zu übergeben. Für diese Aufgabe lebt er – bis zum Wahnsinn.

Dummweise fehlt ihm die Antwort auf drei entscheidende Fragen:

Wann ist die richtige Zeit? Wo der richtige Ort? Wer die richtige Person? 

…ist der „Executive Producer“ der Magischen Konferenz. Er muss quasi jederzeit überall bei jedem sein. Alles schien perfekt vorbereitet.

Aber die Ereignisse überschlagen sich. Turbulenzen ohne Ende! Sein Nervenkostüm wird aufs Äußerte strapaziert.

Kann er die Magische Konferenz überhaupt noch retten – oder muss er seine Mütze nehmen?

…hat schon eine Menge Magischer Konferenzen erlebt. Mehr als jeder andere.

Am meisten freut er sich dabei immer auf die Torte, die es bei der Eröffnungsgala gibt. Ok, er will nicht wirklich die Torte vernaschen – lieber das weibliche Sahnestückchen, das da raus kommt. 

Verzögerungen bedeuten, dass auch die Torte später kommt.

Aber wieso eigentlich warten, wenn man schließlich der Lord der Magier ist?

…steht auf ältere Männer und blaue Umhänge mit Monden und Sternen. Natürlich will sie diese älteren Herren nicht enttäuschen. Daher übt sie fleißig den Zauberspruch, den sie sagen muss, wenn sie aus der Torte kommt. Ein einziges falsches Wort kann verheerend sein.

Die ganzen Feuerwehrmänner und Sanitäter, die um die Torte herumstehen und Witze reißen, sind allerdings nicht sehr hilfreich.

„Och manno, wann geht’s denn endlich los…?“

…sind gut organisiert. Die Eröffnungsgala ist prinzipiell also bestens abgesichert. Eigentlich wollte man sich bis dahin langweilen…

Da man sich aber gerade um die eigene Gesundheit sorgen muss, gerät die TOP Priorität zunächst in den Hintergrund – die da lautet:

Wann können wir die nächste Reihe bilden?

Sei Teil der Magischen Konferenz!

Sei Teil der
Magischen Konferenz!